Natron Testibert

Guten Morgen!

Ich dachte mir, dass ich heute ein kleines Experiment mache: haha und schon geht’s los mit meiner gestern verpsrochenen Chemieinvasion. Wir starten aber heute erst einmal auf Stufe 1 der Schwierigkeitsskala.

Zur Zeit wasche ich mir meine Haare mit dem Anti-Schuppen Shampoo von sebamed. Eigentlich bin ich ziemlich zufrieden damit. Ein etwas ausführlicheren Beitrag dazu findet ihr unter der Überschrift: „Mein kleiner Schuppenbericht“ oder ihr klickt einfach auf den Link 😉 . Es kostet 2,75€ für 200ml und lässt meinen Juckreiz, den ich hatte, verschwinden. Soweit die kurze Version.
Seit einigen Wochen nehme ich mir vor weniger Plastik wegzuwerfen bzw. zu gar erst zu kaufen. Ein großer Anteil fällt bei mir, neben verpackten Lebensmitteln, auf Hygieneprodukte. Also habe ich nach Alternativen gesucht und gefunden: Haare waschen mit Natron!

Hört sich schwieriger und aufwendiger an als es ist. Hier eine kleine Anleitung dazu.

Ihr braucht:
1. Natron, gekauft für 1,45€ in meinem Drogeriemarkt
2. Leitungswasser
3. Gefäß zum vermischen

Das wars auch schon 😀 Falls ihr nicht wisst wie die Verpackung aussieht bekommt ihr noch eine kleine Hilfe. Et voilà:

 

Schritt 1
Etwa ein halbes Glas Leitungswasser mit zwei bis drei Teelöffeln von dem Natronpulver vermischen.

Schritt 2
Das was jetzt kommt ist nicht neu, nämlich Haare nass machen. Anschließend das Gemisch aus Schritt 1 langsam auf die Kopfhaut und in den Haaransatz auftragen und gut einmassieren.
Es kann sein, dass sich die Haare merkwürdig sämig, mehlig,… anfühlen. Das ist ganz normal. Nach ein paar Minuten wascht ihr euren Kopf sehr gründlich aus.

Schritt 3
Mit den wunderbar weichen und sauberen Haaren wohlfühlen.

Zu Ende ist der ganze Spuk, obwohl man mit Natron auch noch ganz andere Dinge anstellen kann z. B. Gegenstände säubern, Deo herstellen, Mittel gegen Sodbrennen, … Mal schauen vielleicht reizt mich das mit dem Deo irgendwann 😀 aber vorerst belass ich es dabei.

Hier noch eine kleine Lehrstunde: Natrium ist die Kürzung von Natriumhydrogencarbonat und kommt ganz häufig bei der Erdölgewinnung vor als Nebenprodukt. Man kann es zerteilen in Natrium und Hydrogencarbonat. Natrium in ungebundener Form ist aber sehr reaktionsfreudig, sogar mit Luft oder Wasser. Also freuen wir uns alle darüber, dass wir uns die Mischung als Natriumhydrogencarbonat auf den Kopf schütten 😀

Viel Erfolg!

S.